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Kommunikation ohne Worte
(2025)
Diese Masterarbeit befasst sich mit nonverbaler Kommunikation und ihrer Rolle in der Klassenführung, insbesondere in sprachlich vielfältigen Klassen. Im Mittelpunkt steht der Einsatz von Bild-Schrift-Karten und Gesten mit Unterrichtsanweisungen, die insbesondere Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Zweitsprache helfen sollen, Unterrichtsabläufe und Regeln besser zu verstehen. Diese Arbeit thematisiert nonverbale Ausdrucksweisen wie Mimik, Gestik, ..., welche die Kommunikation unterstützen und kulturell unterschiedlich interpretiert werden können. Im Schulkontext ist nonverbale Kommunikation ein zentrales Instrument der Klassenführung. Sie dienen der Strukturierung, Steuerung und Förderung der Aufmerksamkeit. Die Merkmale der Klassenführung zeigen, dass erfolgreiche Klassenführung präventiv und ganzheitlich ist, statt nur disziplinierend. Insbesondere in sprachlich vielfältigen Klassen erleichtert nonverbale Kommunikation die Verständigung und unterstützt den Lernprozess. Sprachsensibler Unterricht sowie das CLIL-Konzept fördern gleichzeitig den Erwerb fachlicher und sprachlicher Kompetenzen. Dabei kann Scaffolding gezielt als Unterstützungsmaßnahme genutzt werden. Die Untersuchung basiert auf der Annahme, dass nonverbale Ausdrucksformen wie Mimik, Gestik und visuelle Symbole die Verständigung bei sprachlichen Barrieren fördern. Diese Annahme wurde mit Hilfe von Unterrichtsbeobachtungen, Schülerreflexionen und Lehrpersonenbefragungen überprüft und zeigt, dass nonverbale Kommunikation, durch den Einsatz von Bild-Schrift-Karten und Gesten, ein wirksames Mittel zur Unterstützung der Klassenführung in sprachlich vielfältigen Primarschulklassen darstellt und positive Effekte auf die Sprachreproduktion und das soziale Miteinander bewirkt.
Die emotionale Gesundheit von Vorschulkindern spielt eine entscheidende Rolle für ihre langfristige psychische und körperliche Gesundheit, ihren Bildungserfolg und ihre soziale Teilhabe. Besonders die Fähigkeit, Emotionen zu erkennen, zu benennen und angemessen zu regulieren, bildet die Grundlage emotionaler Kompetenz und fördert ein konstruktives Miteinander sowie eine gelungene Kommunikation. Unklarheiten im Umgang mit Emotionen können hingegen zu Gefühlen der Unsicherheit und der Entfremdung führen und sogar erhebliche Kommunikationsprobleme oder konflikthafte Auseinandersetzungen verursachen.
Das Vorschulalter bietet ein sensibles Zeitfenster, in dem emotionale und soziale Kompetenzen erlernt werden können. Eine gezielte Förderung im Elementarbereich ist daher sinnvoll, um frühzeitig emotionale Stabilität und gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln. Ein zentrales Ziel ist es, Kindern ein Gefühl von innerer Sicherheit und Geborgenheit zu vermitteln und ihnen gleichzeitig klare Grenzen aufzuzeigen. Diese emotionale Basis bildet nicht nur die Grundlage für ein gesundes Selbstwertgefühl, sondern fördert auch die Entwicklung weiterer zentraler Fähigkeiten.
Kinder kommen jedoch bereits mit unterschiedlichen Vorerfahrungen und Prägungen in den Vorschulbereich, da ihre emotionale Entwicklung im engen sozialen Umfeld der Familie beginnt. Besonders die frühe und mittlere Kindheit sind von Übergängen wie dem Wechsel vom Elternhaus in Krabbelgruppe, Kindergarten und Schule geprägt. Diese individuellen Erfahrungen beeinflussen die emotionalen und sozialen Kompetenzen der Kinder.
Umso wichtiger ist es, dass Pädagogen den Kindern gezielt Strategien zur Unterstützung bereitstellen und sie beim Erwerb sozialer und emotionaler Kompetenzen begleitend fördern und dabei die Individualität des Kindes zu respektieren. Vielmehr geht es darum, vorhandene Ressourcen zu stärken und den Kindern zu helfen, Emotionen zu regulieren und Bedürfnisse bewusst zu steuern. Dadurch wird die Grundlage dafür geschaffen, dass die Kinder selbstständig und verantwortungsbewusst handeln sowie flexibel auf Veränderungen reagieren können.
Die vorliegende Arbeit zeigt praxisnahe Wege auf, wie Pädagog*innen emotionale Kompetenzen gezielt im Vorschulalltag fördern können.
Die globalen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf Schulen und Bildungssysteme waren sowohl erheblich als auch differenziert. Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit ist die Beantwortung der Frage, wie Schüler*innen im Globalen Süden und Globalen Norden mit den plötzlichen neuen Anforderungen des digitalen Lernens – bedingt durch die temporäre Schließung der Schulen – zurechtkamen. Besonders spannend dabei war, die Aussagen von Lehrpersonen aus unterschiedlichen Ländern zur aktiven Lernzeit der Schüler*innen und Gegebenheiten zu analysieren und zu vergleichen. Im Rahmen dieser Studie wurden daher Befragungen mit Lehrpersonen aus verschiedenen Schulsystemen in Sri Lanka und Brasilien vor Ort durchgeführt. So konnten sowohl Herausforderungen als auch die positiven Veränderungen in der Zeit der Pandemie mittels Interviews mit Betroffenen aus erster Hand identifiziert werden. Die qualitative Datenerhebung erfolgte bei einer zweimonatigen Lehrtätigkeit in Sri Lanka sowie im Austausch mit Lehrpersonen und Professor*innen in Brasilien. Darüber hinaus wurden Meinungen von Lehrkräften und pädagogischem Fachpersonal aus dem Globalen Norden eingeholt. Die Interviewleitfragen basierten auf der Auseinandersetzung mit einschlägiger Fachliteratur aus dem deutschsprachigen Raum, um einen fundierten Vergleich der Aussagen hinsichtlich der Auswirkungen auf die aktive Lernzeit von Schüler*innen zu ermöglichen.
Die Ergebnisse der Auswertung der Interviews ergaben, dass erhebliche Unterschiede in der aktiven Lernzeit zwischen dem Globalen Norden und dem Globalen Süden festzustellen sind. Während im Globalen Norden durch den raschen Einsatz digitaler Technologien und bestehende Infrastrukturen eine gewisse Unterrichtkontinuität bewahrt werden konnte, sahen sich die Bildungseinrichtungen im Globalen Süden mit tiefgreifenden strukturellen Herausforderungen konfrontiert. Besonders der eingeschränkte Zugang zu digitalen Endgeräten, instabile Internetverbindungen und eine mangelnde Unterstützung durch Bildungspolitik und Administration führten vielerorts zu einem deutlichen Rückgang der aktiven Lernzeit. Trotz dieser Herausforderungen zeigten sich in den Interviews auch kreative Lösungsansätze und lokale Innovationsstrategien, etwa durch den Einsatz von alternativen Kommunikationskanälen oder der Nutzung informeller Lernräume. Die qualitative Inhaltsanalyse nach Kuckartz (2018) diente als methodisches Fundament zur systematischen Kategorisierung und vergleichenden Auswertung der Interviewdaten.
Die Studie leistet somit einen Beitrag zum besseren Verständnis globaler Bildungsungleichheiten im Kontext krisenbedingter Schulschließungen und zeigt auf, inwiefern strukturelle Voraussetzungen, politische Rahmenbedingungen und kulturelle Kontexte die Lernzeit von Schüler*innen beeinflussen. Die Ergebnisse liefern wichtige Impulse für zukünftige Bildungsplanung und Forschung in international vergleichender Perspektive.
Die vorliegende Masterarbeit untersucht das innovative Unterrichtskonzept des FREI DAY, das Schüler*innen durch projektorientiertes Lernen in die Lage versetzt, gesellschaftliche Herausforderungen eigenverantwortlich anzugehen. Die
theoretische Grundlage bildet eine Verknüpfung des Konzepts mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs), die die gesellschaftliche und globale Relevanz unterstreichen.
Im empirischen Teil wurden qualitative Interviews mit einer Lehrerin, zwei Direktorinnen und einer Elternvertreterin durchgeführt, um die praktische Umsetzung des FREI DAY und dessen Auswirkungen zu beleuchten. Die Ergebnisse zeigen, dass der FREI DAY die Eigenverantwortung, Motivation und Problemlösungsfähigkeit der Schüler*innen fördert. Gleichzeitig erfordert die Implementierung eine intensive Vorbereitung der Lehrkräfte, eine flexible Stundenplangestaltung und eine frühzeitige Einbindung der Eltern.
Die Arbeit verdeutlicht, dass der FREI DAY nicht nur das Lernen, sondern auch die Schulkultur transformieren kann, wenn Herausforderungen wie organisatorische Hürden und Akzeptanzprobleme aktiv adressiert werden. Abschließend liefert die Arbeit praxisnahe Handlungsempfehlungen und Impulse für die Weiterentwicklung des Konzepts, das als Modell für eine zukunftsorientierte Bildung dienen kann.
Belastung, Belastungsempfinden und Copingstrategien von Lehrpersonen einer Vorarlberger Volksschule
(2025)
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Thema „Belastung, Belastungsempfinden und Copingstrategien von Lehrpersonen einer Vorarlberger Volksschule“. Die eingehende Auseinandersetzung mit Belastungsfaktoren, individuellen Bewältigungsmustern und Belastungsreaktionen ist von entscheidender Bedeutung für das Wohlbefinden sowie die Leistungsfähigkeit der Lehrkräfte. Trotz der Vielzahl an belastenden Faktoren sollte es möglich sein, angemessen mit diesen umzugehen, um die eigene Gesundheit zu bewahren und Freude an der Berufsausübung zu empfinden.
Im empirischen Teil der Arbeit wurden sowohl quantitative als auch qualitative Forschungsmethoden eingesetzt, um diese Thematik umfassend zu untersuchen. Der Einsatz eines Fragebogens diente dazu, Grundinformationen und belastende Faktoren quantitativ zu erfassen. Parallel dazu ermöglichten Interviews tiefere Einblicke in die individuellen Erfahrungen und Bewältigungsstrategien der Lehrkräfte. Diese Methodenkombination gewährleistete eine umfassende Analyse der Belastung und der entsprechenden Reaktionen der Lehrkräfte.
Das Ziel dieser Forschung besteht darin, die Belastungsfaktoren sowie die persönlichen Copingstrategien der Lehrkräfte an diesem Schulstandort zu identifizieren. Die qualitative Analyse ergab, dass viele Lehrkräfte sowohl körperlich als auch psychisch stark beansprucht sind. Zu den größten Belastungsfaktoren zählen das Verhalten schwieriger Schüler und Schülerinnen sowie die Diversität innerhalb der Klassen.
Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Unterstützungssysteme und Ressourcen sowohl auf schulischer als auch auf institutioneller Ebene notwendig sind, um die Lehrpersonen in ihrer wichtigen Rolle zu entlasten und ihre Motivation langfristig zu sichern.
Die Beschäftigung mit dem Thema Mathematikangst entstand aus meinen eigenen Erfahrungen im Unterricht. Immer wieder habe ich beobachtet, wie Schülerinnen und Schüler im Mathematikunterricht zögern, etwas zu sagen oder sich zu Wort zu melden – nicht, weil ihnen das Wissen fehlt, sondern weil sie Angst haben, Fehler zu machen oder sich zu blamieren. Besonders vor Tests oder Prüfungen wird diese Unsicherheit oft noch größer. Diese Eindrücke haben mich nachdenklich gemacht und waren der Anlass, mich im Rahmen dieser Arbeit näher mit den Ursachen von Mathematikangst zu beschäftigen und nach Möglichkeiten zu suchen, wie man mehr Freude am Mathematiklernen fördern kann.
Gerade als angehende Lehrperson ist es mir ein besonderes Anliegen, einen Unterricht zu gestalten, in dem sich Schülerinnen und Schüler sicher fühlen und sich mit ihren Fragen zeigen dürfen, ohne dabei Angst vor einer schulischen Bewertung zu haben. Die emotionale Seite des Lernens wird im Schulalltag oft unterschätzt, dabei ist sie ein wesentlicher Schlüssel für Motivation, aktive Beteiligung im Unterricht und nachhaltigen Lernerfolg.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es herauszuarbeiten, wie Unterrichtsmaterial für Volksschulkinder entwickelt werden kann, das gezielt zur Förderung von Werbekompetenz beiträgt und dabei sowohl die Anforderungen und Erwartungen von Lehrpersonen als auch die Bedürfnisse der Schüler*innen berücksichtigt. Hierfür wird auf der theoretischen Grundlage sowie auf der Basis von Studienergebnissen das Thema Mediensozialisation der Kinder beleuchtet. Anschließend wird Werbung alleinstehend und im Zusammenhang mit Kindern thematisiert. Zusätzlich wird die Medien- und Verbaucher*innenbildung und deren Bedeutung für Kinder beschrieben, wobei die Zusammenhänge für eine umfassende Werbekompetenz sichtbar werden. Daraufhin wird der Kompetenzerwerb in den Bildungskontext gebracht. Mithilfe der empirischen Forschung werden einerseits die Bedürfnisse und das Wissen von Volksschüler*innen und andererseits die Ansprüche an Unterrichtsmaterialien seitens der Lehrpersonen erfasst. Daraus folgend wird ein vielseitiges Materialpaket zum Thema Werbung und Konsum, unter Berücksichtigung des österreichischen Lehrplans der Volksschule, entwickelt. Zum Ende der Arbeit wird zusammenfassend betont, dass das Material den aktuellen Gegebenheiten entspricht, wobei festzuhalten ist, dass die Welt sich in einem stetigen Wandel befindet und sich der Unterricht auf allen Ebenen an diesem orientieren muss.
Die menschlichen Sinnesorgane ermöglichen die Wahrnehmung und Interpretation der Umwelt. Sie spielen eine wesentliche Rolle im Umgang mit der Außenwelt. Diese Arbeit erforscht, ob es möglich ist, den menschlichen Körper, speziell aber die Sinnesorgane kindgerecht zu erklären. Kinder sind sehr wissbegierig und wollen bereits im jungen Alter wissen, wie der menschliche Körper funktioniert. Diese Neugier wird im Lehrplan als Unterrichtsziel festgelegt. Lehrpersonen sollten dieses Interesse in den Unterricht einbauen. Ein besonderer Fokus dieser Arbeit liegt auf der forschenden Auseinandersetzung mit sensorischen Erfahrungen und der Anwendung einer Forschungswerkstatt als methodisches Konzept.
Durch experimentelle Ansätze und interaktive Methoden in der Forschungswerkstatt werden sensorische Wahrnehmungen von den Kindern analysiert und reflektiert. Ziel der Arbeit ist es, das Verständnis für die individuelle und kollektive Sinneserfahrung zu vertiefen. Die interdisziplinäre Verbindung von Neurowissenschaften, Psychologie und Bildungsforschung bietet einen ganzheitlichen Blick auf die Rolle der Sinnesorgane in menschlichen Erkenntnisprozessen.
Die vorliegende Masterarbeit untersucht „Die Rolle der Unterstützten Kommunikation in der Entwicklung kommunikativer Fähigkeiten bei Kindern mit frühkindlichem Autismus und Down-Syndrom“. Ziel der Arbeit ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Anwendung von Unterstützter Kommunikation (UK) bei diesen beiden Beeinträchtigungen zu analysieren und deren Auswirkungen auf Kommunikation und soziale Teilhabe zu erfassen.
Zentrale Forschungsfragen sind unter anderem: Inwieweit trägt die Anwendung von UK zur Verbesserung der kommunikativen Fähigkeit bei? Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten bestehen zwischen der Nutzung von UK zwischen Kindern mit frühkindlichem Autismus und Down-Syndrom? Wie beeinflussen die Integration von UK in den Schulalltag das Selbstkonzept und die soziale Teilhabe?
Es wird die Hypothese aufgestellt, dass die regelmäßige Anwendung von UK zu einer signifikanten Verbesserung der verbalen und nonverbalen Kommunikationsfähigkeit führt. Zudem wird vermutet, dass das Selbstkonzept und die soziale Teilhabe positiv beeinflusst werden und dass Unterschiede bei der Anwendung von UK bei den zwei Beeinträchtigungen vorhanden sind.
Die Methodik umfasst vier qualitative und semistrukturierende Expert*innen-Interviews, die mittels Kuckartz transkribiert und ausgewertet werden. Erste Ergebnisse zeigen, dass die Anwendung von UK bei beiden Beeinträchtigungen zu Fortschritten in der Kommunikation führt, jedoch unterschiedliche Anpassungen und Strategien erforderlich sind.
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Rolle der Versuchsskizze beim Experimentieren im Sachunterricht und inwiefern diese Dokumentationsart fächerübergreifendes Lernen beeinflusst. Ziel der wissenschaftlichen Arbeit ist es, die Bedeutung von Versuchsskizzen sowie das fächerübergreifende Lernen nach dem Anfertigen von Versuchsskizzen zu analysieren.
Zur Beantwortung der Forschungsfrage: „Welche Rolle spielen Versuchsskizzen beim Experimentieren im Sachunterricht der Volksschule und inwiefern beeinflussen sie das fächerübergreifende Lernen?“ wird ein mehrteiliges Untersuchungsdesign gewählt. Zwei dritte Klassen werden miteinander verglichen: Die Vergleichsgruppe führt Experimente durch und dokumentiert diese mittels Versuchsskizze. Einige Tage später erstellen die Kinder der Vergleichsgruppe eine thematisch passende Kinderzeichnung. Die Kontrollgruppe fertigt ausschließlich die Kinderzeichnungen an. Beide Gruppen nehmen an Gruppendiskussionen teil. Ergänzend werden Volksschullehrpersonen mithilfe eines Fragebogens zur Nutzung von Versuchsskizzen befragt.
Die Ergebnisse zeigen, dass Versuchsskizzen nicht nur zur Dokumentation genützt werden können, sondern auch das Beobachten und Reflektieren unterstützen können. Schülerinnen und Schüler, welche Versuchsskizzen nach dem Experimentieren anfertigen, zeigen ein tieferes Verständnis naturwissenschaftlicher Zusammenhänge. Zudem ist zu erkennen, dass sich Versuchsskizzen positiv auf das fächerübergreifende Lernen auswirken, vor allem im sprachlichen Ausdruck und Zeichnen.