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As we are writing the introduction to this special issue we are looking back on the online summer semester 2020, which has profoundly and perhaps lastingly impacted how we do American Studies, not least by pushing us to embrace digital technologies to an extent unimaginable half a year ago. Did we really need a viral pandemic to provide the necessary push for some of our colleagues to become (more) digitally naturalized? Of course not. On the other hand, we would have appreciated practical guidelines and offers of technical support for our digital teaching ideas (as most universities have provided them in the last months) much earlier. Yet, most of these offerings were merely technological or only contained a list of tools available. How can we think critically about our tools, and how can we implement them successfully?
Lehramtsstudierende in Österreich erleben sich im Spannungsfeld ihrer individuellen, inneren Mehrsprachigkeit. Diese bezeichnet das eigene Sprachenrepertoire, das aus der Kenntnis mehrerer Sprachen, aber auch Varietäten, besteht (vgl. Wandruszka 1979). Studierende haben in ihrer eigenen Schulzeit vermehrt Dialekt gesprochen und gehört. Im Rahmen der Ausbildung werden sie mit ihrer Vorbildfunktion bezogen auf die Verwendung von Bildungssprache konfrontiert, da dies förderlicher für den Schriftspracherwerb und den Bildungserfolg der Schüler:innen ist. An sich selbst erleben viele jedoch, dass dieses Sprachregister sehr ungewohnt und für sie selbst wenig authentisch ist. Um das Bewusstsein der Studierenden von individueller, innerer Mehrsprachigkeit und die daraus resultierende Haltung gegenüber Varietäten der Schüler:innen näher zu untersuchen, wurde eine Vignettenstudie durchgeführt, die das dialektale Erzählen im Rahmen des Unterrichts in der Primarstufe thematisiert.
“No ideas but in things!” William Carlos Williams’s leitmotif for the modernist epic Paterson seems to anticipate the current renewal of academic attention to the materialities of culture: When the Smithsonian Institution accounts for The History of America in 101 Objects (Kurin) or when Neil MacGregor, designated director of the Humboldt Forum in Berlin, aims at telling The History of the World in 100 Objects (2011), they use specimens of material culture as register and archive of human activity. Individual exhibitions explore the role of objects in movements for social and political change (Disobedient Objects, Victoria and Albert Museum, London). Large-scale national museum projects like the new Humboldt Forum in Berlin or the National Museum of African American History and Culture in Washington, D.C., draw attention to the long existence of collections in Western institutions of learning and reveal the inherently political character of material culture—be that by underscoring the importance of institutional recognition of particular identities or by debates about provenance and restitution of human remains and status objects. The plethora of objects assembled in systematic as well as idiosyncratic collections within and outside the university is just beginning to be systematically explored for their roles in learning and education, funded by national research organizations such as the German BMBF.1 In theatrical performances, things function as discussion prompts in biographical work (Aufstand der Dinge, Schauspielhaus Chemnitz) or unfold their potential to induce a bodily experience (The Force of Things: An Opera for Objects, GK Arts Center, Brooklyn, NY). Things are present: as heritage, as commodities, as sensation; they circulate in processes of cognition and mediation, they transcend temporal and spatial distantiations. Things figure in narration and performance, in our everyday life practices, in political activism. They build knowledge of ourselves and others, influence the ways in which we interact with our fellow human beings, and in which we express or control our feelings. They combine the apparent concrete and the fleetingly abstract. Overall, things make us do things.
Obwohl digitaler Textverarbeitung heutzutage eine enorme Bedeutung zukommt und die Vermittlung entsprechender Kompetenzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz curricular verankert ist, bilden empirisch fundierte Konzepte zum Tastaturschreiben im deutschsprachigen Raum weitgehend ein Desiderat. International liegen jedoch Studien vor, die belegen, dass eine gezielte Förderung die Tastaturschreibfertigkeiten erhöhen und positive Effekte auf Rechtschreibung und Textproduktion haben kann. An diesen Ergebnissen setzt das D-A-CH-Projekt Didaktik des Tastaturschreibens und der Textverarbeitung (TasDi) an: Es zielt im Kern darauf, Lernmodule für das Tastaturschreiben zu entwickeln und zu evaluieren, die auf evidenzbasierten Erkenntnissen der Schreib- und Rechtschreibdidaktik aufbauen. Die länderübergreifende Perspektive ist aufschlussreich, da die schulische Implementierung des Tastaturschreibens im D-A-CH-Raum unterschiedlich fortgeschritten ist. In der ersten Phase des Projekts, die im Beitrag im Zentrum steht, erfolgt u.a. eine Analyse existierender Tastaturschreiblehrgänge. Diese zeigt, dass bisherige Lehrgänge v.a. an schreibmotorischen Prinzipien orientiert sind und durch eine schreib- und rechtschreibdidaktische Profilierung profitieren können.
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern forschendes Lernen im naturwissenschaftlichen Sachunterricht der Primarstufe dazu beitragen kann, dass Schüler:innen ihr Wissen auch außerhalb des schulischen Kontextes erweitern. Im Zentrum steht die Frage, ob experimentelle Lernangebote sowie außerschulische Lerngelegenheiten dazu führen, dass Kinder naturwissenschaftliche Phänomene im Alltag aufgreifen und weiterdenken.
Auf theoretischer Ebene werden zentrale Konzepte des forschenden Lernens, des Experimentierens, des naturwissenschaftlichen Lernens, des außerschulischen Lernens sowie des Transfers dargestellt und miteinander verknüpft. Dabei wird deutlich, dass insbesondere die Verbindung von handlungsorientierten Lernformen, Reflexion und lebensweltlichen Bezügen als Voraussetzung für nachhaltige Lernprozesse gilt.
Die empirische Untersuchung folgt einem Mixed-Methods-Ansatz und kombiniert Fragebögen, Interviews und Beobachtungen.
Die Ergebnisse zeigen, dass experimentelle Lernformen als motivierend erlebt werden und insbesondere das eigenständige Experimentieren als bedeutsam wahrgenommen wird. Gleichzeitig erfolgt der Transfer von schulischen Erfahrungen in den Alltag nicht bei allen Schüler:innen gleichermaßen.
Insgesamt verdeutlichen die Ergebnisse, dass forschendes Lernen ein hohes Potenzial für naturwissenschaftliche Bildungsprozesse bietet, jedoch gezielte didaktische Maßnahmen erforderlich sind, um nachhaltige Lernprozesse sowie deren Transfer zu unterstützen.
Der Känguru-Test der Mathematik ist ein international verbreiteter Mathematikwettbewerb, der auch im österreichischen Schulkontext eine zunehmende Bedeutung erlangt hat. Ziel dieser Masterarbeit ist es, den Känguru-Test aus mathematikdidaktischer Perspektive zu analysieren und seine Eignung als Instrument zur Förderung mathematischer Kompetenzen im Volksschulbereich zu untersuchen. Im Zentrum steht die Frage, in welchem Ausmaß die Aufgaben des Wettbewerbs mit den Anforderungen des österreichischen Volksschullehrplans übereinstimmen und welches didaktische Potenzial sie für einen kompetenzorientierten Mathematikunterricht aufweisen.
Zur systematischen Analyse wurde ein Raster zur Klassifikation mathematischer Aufgabenformate entwickelt, das auf etablierten mathematikdidaktischen Kriterien basiert und für die spezifischen Rahmenbedingungen des Känguru-Tests adaptiert wurde. Mithilfe dieses Rasters wurden die Aufgaben des Känguru-Tests 2025 für die vierte Klasse Volksschule hinsichtlich zentraler Merkmale wie Offenheit, Problemlösecharakter, sprachlicher Anspruch, Kontextbezug, Repräsentationsform, Schüler:innenaktivität, Lösungswege sowie Lehrplankonformität analysiert.
Ergänzend zur Aufgabenanalyse wurden praxisbezogene Daten erhoben. Dazu zählen die Teilnahme einer vierten Volksschulklasse am Känguru-Test sowie eine Online-Umfrage unter Lehrpersonen, in der Einschätzungen, Erfahrungen und Erwartungen in Bezug auf den Wettbewerb erfasst wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Aufgaben überwiegend als geschlossene Problemlöseaufgaben konzipiert sind, jedoch insbesondere in höheren Schwierigkeitsstufen komplexes relationales und strukturelles Denken fördern. Insgesamt weist der Känguru-Test eine hohe Lehrplankonformität auf und besitzt bei reflektierter Nutzung ein relevantes didaktisches Potenzial für den kompetenzorientierten Mathematikunterricht der Volksschule.
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die von Lehrpersonen wahrgenommenen Herausforderungen, Chancen und Hilfsmittel in der Planung sowie der Umsetzung im jahrgangsübergreifenden Unterricht. Dazu werden drei leitende Forschungsfragen bearbeitet: Welche Herausforderungen und Chancen nehmen die Lehrkräfte im jahrgangsübergreifenden Unterricht wahr? Welche Herausforderungen und Chancen nehmen die Lehrkräfte im jahrgangsübergreifenden Unterricht bei der praktischen Umsetzung wahr? Welche Hilfsmittel helfen den befragten Lehrkräften bei der Planung und Umsetzung des jahrgangsübergreifenden Unterrichts?
Ziel der Arbeit ist es, sowohl quantitative Zusammenhänge als auch qualitative Perspektiven der Lehrpersonen zu erfassen. Hierfür wurde ein Mixed-Methods-Design gewählt, in Form einer Online-Umfrage (n=32) mit geschlossenen und offenen Fragen.
Die Ergebnisse zeigen, dass der hohe Planungsaufwand, die Heterogenität der Lernenden und die Koordinationsplanung des Unterrichts als zentrale Herausforderungen in der Planung wahrgenommen werden. Zugleich werden jedoch Chancen wie das Einbinden vom Peer-Learning sowie die entstehende natürliche Förderung und Forderung der Lernenden betont.
In der Umsetzung des jahrgangsübergreifenden Unterrichts gelten vor allem die kognitive Belastung und verschiedene Störfaktoren als herausfordernd. Dem gegenüber überwiegen die wahrgenommenen Chancen: Peer-Learning, Förderung sozialer Kompetenzen, Lernen nach Kompetenzen und gesteigerte Lernmotivation.
Als unterstützende Hilfsmittel nennen die Lehrkräfte neben dem Peer-Learning vor allem strukturierende Rituale, klare Lernarrangements sowie Unterrichtsmethoden wie Stationsarbeit und Wochenpläne, welche zum kontinuierlichen Unterrichtsfluss beitragen.