The 20 most recently published documents
Die Integration digitaler Medien in schulische Lehr- und Lernprozesse gewinnt in der gegenwärtigen Bildungslandschaft zunehmend an Bedeutung. Auch in der Primarstufe eröffnen digitale Technologien vielfältige Möglichkeiten, Lernprozesse interaktiver, handlungsorientierter und kreativer zu gestalten. Vor diesem Hintergrund untersucht die vorliegende Masterarbeit Digital Storytelling als Lernmethode in der Primarstufe. Im Fokus steht die Frage, inwiefern sich motivationale Prozesse sowie Formen kreativen sprachlichen und gestalterischen Ausdrucks im Rahmen eines Digital-Storytelling-Projekts rekonstruieren lassen. Untersucht wurde der Entstehungsprozess digitaler Geschichten im projektorientierten Englischunterricht einer vierten Volksschulklasse. Die Ergebnisse zeigen, dass das Digital-Storytelling-Projekt überwiegend positiv wahrgenommen wurde und insbesondere kreative Gestaltungsspielräume sowie die Arbeit mit Tablets motivationale Prozesse unterstützten. Kreativer sprachlicher und gestalterischer Ausdruck zeigte sich vor allem in der Entwicklung eigener Handlungsideen, der Erweiterung und Reflexion des englischen Wortschatzes sowie in der visuellen und digitalen Gestaltung der Geschichten. Darüber hinaus verdeutlichen die Ergebnisse die Bedeutung gelingender Gruppenprozesse für die motivationale Wahrnehmung des Projekts. Insgesamt weisen die Ergebnisse darauf hin, dass Digital Storytelling einen geeigneten Rahmen bietet, um motivationale und kreative Lernprozesse im Englischunterricht der Primarstufe zu unterstützen.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit besteht darin, die Wahrnehmung von Lehrkräften und Schüler*innen in Bezug auf die Dimensionen der Klassenführung zu analysieren und zu vergleichen. Diese umfassen die adaptive Unterrichtsgestaltung, die Beziehungsförderung und die Verhaltenssteuerung. Vor diesem Hintergrund wird untersucht, ob es innerhalb der drei Dimensionen Unterschiede in der Einschätzung der Häufigkeit zwischen den Lehrkräften und Schüler*innen gibt. Darüber hinaus wird ermittelt, ob die Dimensionen miteinander korrelieren. Zur Beantwortung dieser Fragestellungen wurde eine quantitative Untersuchung mittels Fragebögen durchgeführt. Hierfür kamen drei Versionen des Fragebogens zum Einsatz: Lehrkräfte, Schüler*innen der Klassen 1 bis 4 und Schüler*innen der Klassen 5 bis 10. Für die Lehrkräfte wurde die „Skala zur inklusiven Klassenführung – Selbsteinschätzung (InKlass-S)“ (Lutz et al., 2022) verwendet. Die Fragebögen für die Schüler*innen wurden in Anlehnung an diese Skala konstruiert. Die Untersuchung ergab, dass zwischen den Schüler*innen und Lehrkräften der Klassen 1 bis 4 keine signifikanten Unterschiede bestehen. Es zeigen sich jedoch auf Itemebene signifikante Unterschiede innerhalb der Beziehungsförderung und der Verhaltenssteuerung. Bei den Klassen 5 bis 10 unterscheiden sich die Einschätzungen der beiden Personengruppen in Bezug auf die Beziehungsförderung und die Verhaltenssteuerung signifikant. Korrelationen zwischen den drei Dimensionen sind bei den Schüler*innen der Klassen 1 bis 10 zu verzeichnen. Während bei den Lehrkräften der Klassen 1 bis 4 die Beziehungsförderung mit keiner weiteren Dimension korreliert, bestehen bei den Lehrkräften der Klassen 5 bis 10 nur Korrelationen im Zusammenhang mit der Beziehungsförderung.
Das Churermodell
(2026)
In der vorliegenden Masterarbeit mit dem Titel „Das Churermodell – Ein Wegweiser inklusiver Unterrichtsentwicklung im Umgang mit Heterogenität in der Grundschule“ wird untersucht, wie Lehrpersonen das Churermodell in ihrem Unterricht umsetzen. Zudem wird analysiert, wie sie die Gestaltung inklusiver Lernsettings in heterogenen Klassen dabei erleben und welche Chancen sowie Herausforderungen sich daraus für die Unterrichtspraxis ergeben. Vor dem Hintergrund einer hohen Heterogenität in Grundschulklassen (Schnebel et al., 2025) gewinnt die Gestaltung inklusiver Lernumgebungen an Bedeutung, die sowohl die individuelle Förderung als auch das gemeinsames Lernen ermöglichen. Das Churermodell wird in diesem Zusammenhang als ein Ansatz verstanden, der offene Lernarrangements und selbstständiges Lernen in den Mittelpunkt stellt (Lutz & Thöny, 2024). Methodisch basiert die Arbeit auf einer qualitativen Untersuchung, in deren Rahmen Leitfadeninterviews mit Lehrpersonen durchgeführt wurden, die bereits Erfahrung mit der Umsetzung und Anwendung des Churermodells haben. Die Interviews dienen dazu, subjektive Einschätzungen zur Anwendbarkeit und Wirksamkeit des Churermodells sowie zur professionellen Weiterentwicklung im Umgang mit Heterogenität und Inklusion zu erfassen. Die Auswertung der erhobenen Daten erfolgt mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Kuckartz und Rädiker (2024). Zur Einordnung der Ergebnisse werden zu Beginn der Masterarbeit die theoretischen Grundlagen zu Heterogenität, inklusiver Unterrichtsentwicklung und dem Churermodell dargestellt. Die Ergebnisse zeigen, dass das Churermodell von Lehrpersonen als Unterstützung für individualisierte Lernprozesse von SchülerInnen und eine stärkere SchülerInnenorientierung wahrgenommen wird. Gleichzeitig spielt die professionelle Handlungskompetenz der Lehrperson eine zentrale Rolle, insbesondere Erfahrungen im Umgang mit heterogenen Lerngruppen sowie die Bereitschaft, traditionelle Unterrichtsstrukturen zu verändern.
Ziel dieser Arbeit ist es zum einen, einen theoretischen Hintergrund zu schaffen, was unter auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen in der Literatur und der Wissenschaft verstanden wird. So wird die Grundlage für den empirischen Teil gelegt. Dies wurde auch als erste Forschungsfrage formuliert. Die zweite Forschungsfrage beinhaltet die Unterstützungsmöglichkeiten und Hilfestellungen an Regelschulen für Kinder mit AVWS. Zur Beantwortung wurden diese aus der Literaturrecherche genommen, verglichen und beschrieben. Zum anderen wurden die Erfahrungen von Vorarlberger Lehrpersonen zusammengetragen, die mit betroffenen Kindern gearbeitet haben. Im empirischen Teil dieser Arbeit werden zunächst die Forschungsfragen erläutert, sowie die verwendete Untersuchungsmethode und den Untersuchungsablauf beschrieben. Die zwei weiteren Forschungsfragen wurden so formuliert, dass die Beantwortung durch das Untersuchungsinstrument eines Online-Fragebogens möglich wurde. Wie im oberen Abschnitt schon erwähnt, wurde bei der Befragung der Fokus vor allem auf die Erfahrungen und Erkenntnisse der Lehrpersonen in Vorarlberg gelegt, die mit Kindern mit auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörungen und insbesondere mit FM-Anlagen gearbeitet hatten. Am Ende folgt eine Interpretation und Diskussion der vorangegangenen Auswertungsergebnisse der Untersuchung und der Vergleich zu einer Studie von Phonak und dem Ausdruck des beantworteten Befragungsrasters zu FM-Anlagen im Schuljahr 2021/22 des Landeszentrum für Hörgeschädigte – Abteilung Hörtechnik.
Wie Kinder die Sonne sehen
(2026)
Obwohl astronomische Phänomene wie Tag und Nacht oder die Jahreszeiten einen festen Bestandteil der Lebenswelt von Kindern darstellen und im Sachunterricht der Volksschule eine wichtige Rolle spielen, zeigen viele Schüler/innen Schwierigkeiten beim Verständnis dieser Zusammenhänge. Besonders die eingeschränkte direkte Beobachtbarkeit sowie die notwendige räumliche Vorstellung führen häufig zu kindlichen Alltagsvorstellungen, die von wissenschaftlichen Erklärungen abweichen. Im Rahmen dieser Masterarbeit wurde daher eine forschend gestaltete Unterrichtsreihe entwickelt, die Kindern einer dritten Volksschulklasse ermöglichen sollte, astronomische Phänomene durch Beobachtungen, Modelle und eigenes Ausprobieren zu erkunden. Gleichzeitig sollte untersucht werden, welche Vorstellungen Kinder bereits vor der Unterrichtsreihe zu den Themen Tag und Nacht sowie Jahreszeiten mitbringen, inwiefern sich diese durch den Unterricht verändern, beziehungsweise weiterentwickeln und in welchen Bereichen trotz des Unterrichts weiterhin Fehlvorstellungen bestehen bleiben. Zur Datenerhebung wurden standardisierte Fragebögen, Zeichnungen der Kinder sowie Beobachtungen aus den Unterrichtseinheiten eingesetzt. Die Ergebnisse zeigen, dass viele Kinder bereits vor dem Unterricht eigene Vorstellungen zu astronomischen Phänomenen besitzen, die teilweise nicht mit wissenschaftlichen Erklärungen übereinstimmen. Besonders die Entstehung der Jahreszeiten stellte für viele Schüler/innen eine Herausforderung dar. Gleichzeitig konnten Veränderungen und Weiterentwicklungen der Vorstellungen beobachtet werden. Vor allem handlungsorientierte Zugänge sowie der Einsatz von Modellen erwiesen sich dabei als unterstützend für das Verständnis astronomischer Zusammenhänge.
Die Welt der Bionik
(2026)
Diese Masterarbeit untersucht die Bedeutung und das Potenzial der Bionik als innovatives Lernfeld im naturwissenschaftlichen Unterricht der Volksschule. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass die Verbindung von biologischen Vorbildern und technischen Anwendungen nicht nur das fachliche Verständnis fördert, sondern auch Motivation, Interesse und kreative Problemlösefähigkeiten bei Schülerinnen und Schülern stärkt.
Im Zentrum der Arbeit stehen dabei mehrere Forschungsfragen. Einerseits wird untersucht, welche Vorstellungen Kinder zu biologischen Vorbildern und technischen Anwendungen der Bionik bereits vor der Unterrichtseinheit mitbringen, inwiefern sich ihr Verständnis bionischer Prinzipien durch den Einsatz der Unterrichtsmaterialien verändert und in welchen Bereichen bestehende Fehlvorstellungen bestehen bleiben. Andererseits wird analysiert, wie sich Motivation und Interesse der Kinder durch den Einsatz experimenteller und robotikgestützter Lernmethoden im Bionikunterricht entwickeln.
Darüber hinaus wird im Rahmen der Hauptfragestellung überprüft, inwiefern sich durch die Teilnahme an einer projektorientierten Unterrichtseinheit die kognitiven Kenntnisse der Schülerinnen und Schüler zu bionischen Prinzipien und biologisch-technischen Zusammenhängen signifikant verändern (FQ A) sowie inwiefern sich Fehlvorstellungen und affektive Werthaltungen, insbesondere Motivation, Interesse und Selbstwirksamkeit im Kontext eines forschend-entdeckenden Bionikprojekts mit robotikgestützten Elementen verändern (FQ B). Im theoretischen Teil werden grundlegende Konzepte der Bionik sowie deren Verknüpfung mit Robotik dargestellt und didaktisch eingeordnet. Darauf aufbauend wurde eine sechsteilige Unterrichtsreihe konzipiert und praktisch umgesetzt, in der die Kinder durch forschend-entdeckendes Lernen, Experimente sowie den Einsatz robotikgestützter Elemente an bionische Prinzipien herangeführt wurden. Zur empirischen Überprüfung der Wirksamkeit dieser Unterrichtseinheit wurde ein Prä-Post-Design gewählt. Mithilfe eines standardisierten Fragebogens wurden sowohl kognitive als auch affektive Variablen erhoben, darunter das Verständnis zentraler Begriffe, das Erkennen biologisch-technischer Zusammenhänge sowie Motivation, Interesse und Selbstwirksamkeit. Die Stichprobe umfasste 11 Schülerinnen und Schüler einer jahrgangsübergreifenden Klasse einer Volksschule. Die Ergebnisse zeigen signifikante Verbesserungen in den kognitiven Kenntnissen der Lernenden, insbesondere im Verständnis des Begriffs „Bionik“ sowie in der Fähigkeit, Übertragungsprinzipien zwischen Natur und Technik zu erklären. Darüber hinaus konnten positive Entwicklungen in motivationalen und affektiven Bereichen festgestellt werden. Die Schülerinnen und Schüler zeigten ein gesteigertes Interesse an naturwissenschaftlichen Fragestellungen sowie eine erhöhte Bereitschaft, eigene technische Ideen zu entwickeln. Damit konnte die zugrunde liegende Forschungsannahme bestätigt werden, dass eine projektorientierte und handlungsorientierte Unterrichtsgestaltung im Bereich der Bionik sowohl kognitive Lernprozesse als auch affektive Faktoren positiv beeinflusst. Die Arbeit verdeutlicht, dass Bionik in Kombination mit handlungsorientierten und robotikgestützten Lernformen ein hohes didaktisches Potenzial für den Sachunterricht besitzt. Sie leistet damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung eines zukunftsorientierten naturwissenschaftlich-technischen Unterrichts in der Volksschule.
In der vorliegenden Masterarbeit werden die Chancen und Herausforderungen interkultureller Bildungspartnerschaften zwischen Eltern und Lehrkräften untersucht. Ebenso welche Handlungsempfehlungen sich daraus für Lehrkräfte ableiten lassen. Ziel der Arbeit ist es, herauszufinden warum es Chancen und Herausforderungen in einer interkulturellen Bildungspartnerschaft gibt. Interkulturelle Bildungspartnerschaften weisen große Chancen auf, insbesondere im Hinblick auf den Aufbau einer vertrauensvollen Beziehung zwischen Eltern und Lehrkräften und in Bezug auf den Bildungserfolg von Schüler:innen. Gleichzeitig wird deutlich, dass diese Partnerschaften durch Herausforderungen wie sprachliche Barrieren, unterschiedliche Bildungsverständnisse und herausfordernde Lebenslagen von Familien erschwert werden können. Auf Basis der empirischen Befunde wurden folgende Handlungsempfehlungen für Lehrkräfte herausgearbeitet: Insbesondere die Bedeutung einer reflektierten professionellen Haltung von Lehrkräften. Falls sprachliche Barrieren vorhanden sind, ist es essenziell Dolmetscher:innen als neutrale Vermittler:innen miteinzubeziehen. Aber auch niederschwellige Angebote, um die Eltern aktiv an die Schule zu holen, müssen etabliert werden. Die Arbeit leistet zusammengenommen einen Beitrag zur aktuellen Forschung im Bereich der interkulturellen Bildung, indem sie unterschiedliche Expert:innenperspektiven zusammenführt und praxisnahe Implikationen für die schulische Umsetzung interkultureller Bildungspartnerschaften aufzeigt.
Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Ausprägung von Resilienz bei Kindern im Volksschulalter sowie mit deren Bedeutung im chulischen Kontext. Ziel der Arbeit ist es, ein vertieftes Verständnis für die Entwicklung von Resilienz und de-ren Einfluss auf die Bewältigung von Herausforderungen im Kindesalter zu ge-winnen. Zudem werden Ansatzpunkte zur gezielten Förderung von Resilienz im schulischen Umfeld aufgezeigt. Die zentrale Fragestellung lautet: Wie zeigt sich die Ausprägung der Resilienz bei Kindern der zweiten Schulstufe und inwiefern wird diese durch den spezifi-schen Kontext einer ländlichen Volksschule beeinflusst? Die Arbeit gliedert sich in einen theoretischen und einen empirischen Teil. Im the-oretischen Teil werden grundlegende Begriffe der Resilienzforschung definiert sowie Risiko- und Schutzfaktoren, zentrale Resilienzfaktoren und Möglichkeiten der Resilienzförderung im pädagogischen Kontext dargestellt. Zudem werden konkrete Konzepte und Methoden für einen resilienzfördernden Unterricht vorge-stellt. Der empirische Teil basiert auf strukturierten Einzelinterviews mit 17 Kindern ei-ner zweiten Schulstufe. Die erhobenen Daten werden anhand eines standardi-sierten Auswertungsverfahrens analysiert und hinsichtlich der Ausprägung ver-schiedener Resilienzfaktoren interpretiert.Die Ergebnisse zeigen eine insgesamt hohe bis sehr hohe Resilienzausprägung innerhalb der untersuchten Stichprobe, wobei insbesondere Selbstwirksamkeit, Problemlösefähigkeit und soziale Kompetenzen stark ausgeprägt sind. Im Ver-gleich dazu weisen emotional-reflexive Kompetenzen, insbesondere die Selbst- und Fremdwahrnehmung, geringere Ausprägungen auf. Zudem deuten die Er-gebnisse darauf hin, dass stabile soziale Beziehungen sowie die spezifischen Rahmenbedingungen einer ländlichen Kleinschule resilienzförderlich wirken können. Die Erkenntnisse dieser Arbeit leisten einen Beitrag zum besseren Verständnis der Resilienzentwicklung im Volksschulalter und bieten praxisrelevante Hinweise für die gezielte Förderung von Resilienz im schulischen Kontext.
Die vorliegende Masterarbeit untersucht das subjektive Erleben schulischer Belastung und dessen Zusammenhang mit dem schulischen Wohlbefinden von Schüler:innen im Volksschulalter. Ausgangspunkt ist die Annahme, dass Schule nicht nur ein Lernort, sondern auch ein zentraler Lebensraum für Kinder ist, in dem sowohl positive als auch belastende Erfahrungen gemacht werden. Ziel der Arbeit ist es, aus der Perspektive von Volksschulkinder zu erfassen, welche schulischen Situationen als belastend wahrgenommen werden, wie sich diese auf das Wohlbefinden auswirken und welche Bewältigungsstrategien Kinder im Umgang damit einsetzen. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt. Die Datenerhebung erfolgte mittels Gruppendiskussionen mit Schüler:innen im Volksschulalter, wodurch sowohl individuelle Erfahrungen als auch soziale Aushandlungsprozesse sichtbar gemacht werden konnten. Die Auswertung der Daten erfolgte anhand einer qualitativen Inhaltsanalyse. Die Ergebnisse zeigen, dass schulische Belastungen insbesondere durch Leistungsanforderungen, soziale Interaktionen sowie strukturelle Rahmenbedingungen entstehen. Gleichzeitig wird deutlich, dass das schulische Wohlbefinden stark von positiven Beziehungen, unterstützenden Lernumgebungen und Erfolgserlebnissen geprägt ist. Die Kinder verfügen über unterschiedliche Bewältigungsansätze, die sowohl problemfokussierte als auch emotionsfokussierte Ansätze umfassen. Insgesamt verdeutlicht die Arbeit die enge Wechselwirkung zwischen schulischer Belastung und Wohlbefinden. Die Ergebnisse liefern wichtige Hinweise für die Gestaltung eines unterstützenden Schulumfelds sowie für die Förderung von Bewältigungskompetenzen im frühen Schulalter.
Diese Masterarbeit untersucht das Potenzial der webbasierten Plattform Chrome Music Lab zur Erweiterung und Bereicherung des Musikunterrichts im Volksschulkontext. Ziel ist es, die didaktischen Chancen und praktischen Herausforderungen des Einsatzes digitaler Musiktools zu analysieren. Auf Basis musikpädagogischer Theorien sowie aktueller Forschung zur Digitalisierung im Unterricht wird das Tool hinsichtlich seiner Funktionen, didaktischen Einsatzmöglichkeiten und technischer Voraussetzungen beleuchtet. Ergänzend erfolgt eine empirische Erhebung mittels qualitativer Interviews mit Lehrpersonen, um deren Erfahrungen, Perspektiven und Einschätzungen einzubeziehen. Die Ergebnisse zeigen, dass Chrome Music Lab von den befragten ehrpersonen überwiegend positiv bewertet wird. Besonders hervorgehoben werden die hohe Motivation der Schülerinnen und Schüler, der spielerische Zugang zu musikalischen Inhalten sowie Möglichkeiten zur kreativen und individuellen Auseinandersetzung mit Musik. Gleichzeitig werden praktische Herausforderungen, insbesondere im Zusammenhang mit technischer Ausstattung und organisatorischen Rahmenbedingungen, deutlich. Die Arbeit beleuchtet die Potenziale digitaler Werkzeuge für die musikalische Förderung von Schülerinnen und Schüler im Volksschulalter. Sie versteht sich als Beitrag zur Diskussion über eine zeitgemäße, mediengestützte Musikpädagogik im schulischen Kontext und richtet sich insbesondere an Lehrkräfte sowie bildungspolitische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger.
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Auswirkungen von täglich bewegtem Mathematikunterricht auf die mathematische Leistungsfähigkeit und Motivation von Volksschulkindern. Zahlreiche Studien weisen darauf hin, dass körperliche Aktivität nicht nur die Gesundheit fördert, sondern auch kognitive Prozesse und Lernbereitschaft positiv beeinflussen kann. Vor diesem Hintergrund wurde die zentrale Hypothese aufgestellt, dass bewegter Mathematikunterricht nachhaltiges Lernen unterstützt und zu besseren Leistungen führt als herkömmlicher Unterricht. Die Untersuchung basiert auf einer Interventionsstudie über sechs Wochen an einer Volksschule in Vorarlberg, in der die Interventionsgruppe täglich körperlich aktiv in Mathematikaufgaben eingebunden wurde, während eine Kontrollgruppe traditionellen Frontalunterricht erhielt. Die Ergebnisse zeigen, dass es im Hinblick auf die mathematische Leistungsfähigkeit innerhalb des kurzen Zeitraums keinen signifikanten Unterschied zwischen den Gruppen gab, was auf die begrenzte Dauer der Intervention und spezifische Rahmenbedingungen zurückgeführt wird, die in der Arbeit detailliert erläutert werden. Hinsichtlich der Motivation zeigten die Schülerinnen und Schüler eine hohe Lernbereitschaft, und die Mehrheit der Kinder äußerte den Wunsch, weiterhin bewegten Mathematikunterricht zu erhalten. Die Arbeit liefert sowohl theoretische Grundlagen zu den entwicklungspsychologischen, lern- und lehrplanspezifischen Voraussetzungen für Mathematiklernen als auch empirische Hinweise auf die motivationalen Vorteile bewegter Unterrichtsformen. Die Ergebnisse unterstützen die Relevanz von bewegtem Lernen für die Unterrichtsgestaltung und bieten praktische Hinweise für die Umsetzung in der Volksschule.
Die Erstellung einer Schulhomepage als kooperativer Prozess am Beispiel der Volksschule Schoppernau
(2026)
Die digitale Öffentlichkeitsarbeit von Schulen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Schulhomepages nehmen dabei eine zentrale Rolle als Informations- und Kom-munikationsplattform ein. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Entwicklung ei-ner Schulhomepage an der Volksschule Schoppernau als kooperativen Prozess zu planen, umzusetzen und zu evaluieren. Methodisch basiert die Arbeit auf einem qualitativ-formativ ausgerichteten For-schungsdesign. Hierzu wurden Interviews mit den Lehrpersonen geführt sowie eine anschließende Evaluation der erstellten Webseite durch die Eltern mittels Fragebogen durchgeführt.
Die Ergebnisse zeigen, dass insbesondere die Einbindung der Lehrpersonen, eine klare Strukturierung der Inhalte und eine benutzerfreundliche Gestaltung entscheidende Erfolgsfaktoren darstellen. Die Evaluation durch die Eltern bestä-tigt eine überwiegend positive Wahrnehmung der entwickelten Schulhomepage. Die Arbeit verdeutlicht, dass eine kooperative Herangehensweise wesentlich zum Erfolg der Homepageentwicklung beiträgt und als Modell für andere Schulen dienen kann.
In der vorliegenden Masterarbeit wird untersucht, wie die Umsetzung inklusiver Bildung an Schulen mit besonderen sozialen Herausforderungen aus der Perspektive von Lehrpersonen gelingt. Ziel der qualitativen Studie ist es, das Spannungsfeld zwischen der pädagogischen Vision und der schulischen Umsetzungspraxis an sogenannten Brennpunktstandorten zu beleuchten. Hierfür wurden drei leitfadengestützte Interviews mit Lehrpersonen einer Vorarlberger Volksschule durchgeführt und mithilfe der inhaltlich strukturierenden Inhaltsanalyse ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Lehrpersonen Inklusion primär als positive pädagogische Haltung und soziale Bereicherung erleben. Dabei überträgt sich die Offenheit der Lehrkräfte unmittelbar auf das soziale Miteinander, sodass die Schüler:innen Vielfalt als Normalität akzeptieren und eine intuitive Hilfsbereitschaft entwickeln. Dieser visionäre Anspruch wird jedoch durch belastende Rahmenbedingungen erschwert: Ein eklatanter Mangel an personellen Ressourcen sowie ein hoher administrativer Dokumentationsaufwand führen zu massiven Belastungen und dem Gefühl pädagogischer Isolation. Die Arbeit verdeutlicht zudem, dass soziale Ungleichheit im System dadurch verfestigt wird, dass strukturelle Defizite maßgeblich durch den persönlichen Kraftakt der Lehrkräfte kompensiert werden müssen. Da der Bildungserfolg somit von der individuellen Belastbarkeit der Lehrkraft abhängt, anstatt durch systemische Strukturen abgesichert zu sein, bleibt die Benachteiligung von Kindern aus bildungsfernen Milieus faktisch bestehen.
Vor diesem Hintergrund schließt sich die Arbeit der bildungspolitischen Forderung nach einer bedarfsorientierten Ressourcensteuerung über einen Chancen-Index an. Dieser wird von Akteuren wie der Arbeiterkammer sowie der Schulentwicklungsforschung gegenüber der Bildungsadministration gefordert, um die Verantwortung für das Gelingen von Inklusion von der individuellen Ebene zurück auf die Systemebene zu verlagern.
Diese Masterarbeit behandelt zwei wesentliche Übergänge im österreichischen Bildungssystem: den Wechsel vom Kindergarten zur Volksschule und den Wechsel von der Volksschule zur Sekundarstufe I. Beide Übergänge sind bedeutende Entwicklungsphasen, in denen sich institutionelle Anforderungen, soziale Kontexte und die individuellen Erwartungen der Kinder und ihrer Familien verändern. Übergänge sind nicht nur organisatorische Wechsel, sondern prägen Bildungswege nachhaltig und können sowohl neue Chancen bieten als auch Unsicherheiten und Benachteiligungen verstärken. Die Arbeit hat das Ziel, diese Übergangsprozesse sowohl theoretisch als auch empirisch zu untersuchen und die Wahrnehmungen sowie Erfahrungen der beteiligten Akteurinnen und Akteure sichtbar zu machen. Der theoretische Abschnitt behandelt unter anderem gesetzliche Rahmenbedingungen, historische Entwicklungen von Bildungsübergängen sowie wesentliche Einflussfaktoren wie Schulreife, soziale Herkunft, Leistungsbeurteilung und institutionelle Strukturen. Zusätzlich werden pädagogische Unterstützungsmaßnahmen sowie Konzepte zur Gestaltung erfolgreicher Übergänge präsentiert. Der empirische Teil stützt sich auf ein qualitatives Forschungsdesign, das leitfadengestützte Interviews umfasst. In zwei Teilstudien werden zum einen die Sichtweisen der Eltern auf den Übergang vom Kindergarten in die Volksschule und zum anderen die Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler beim Übergang von der Volksschule in die Sekundarstufe I untersucht. Die Auswertung wird mit einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Mayring durchgeführt. Die Ergebnisse der ersten Teilstudie zeigen, dass der Übergang in die Volksschule überwiegend als positiv und weitgehend unproblematisch wahrgenommen wird. Die Kinder erleben den Schuleintritt vor allem mit Vorfreude und Stolz, während Unsicherheiten eher auf Seiten der Eltern auftreten. Als zentrale Gelingensbedingungen erweisen sich strukturierte Unterstützungsmaßnahmen, transparente Kommunikation sowie persönlicher Kontakt. Herausforderungen ergeben sich vor allem durch organisatorische Unklarheiten sowie durch eine als unübersichtlich empfundene Informationsweitergabe. Insgesamt wird deutlich, dass weniger der Übergang an sich, sondern vielmehr dessen Gestaltung entscheidend für das Erleben ist. In der zweiten Teilstudie wird sichtbar, dass der Übergang in die Sekundarstufe I von den Schülerinnen und Schülern als emotional bedeutsame und vielschichtige Phase erlebt wird. Neben positiven Gefühlen wie Vorfreude, anfänglicher Orientierungslosigkeit, insbesondere im Hinblick auf die neue Schulumgebung, die Größe der Schule sowie veränderte soziale Strukturen. Auch die neuen Anforderungen im schulischen Alltag und die Umstellung auf mehrere Lehrpersonen werden als herausfordernd beschrieben. Gleichzeitig wird deutlich, dass unterstützende Faktoren wie soziale Einbindung, Orientierungshilfen und eine schrittweise Eingewöhnung den Übergang erleichtern und zu einem positiven Erleben beitragen können. Auf Basis der Ergebnisse wird deutlich, dass gelingende Übergänge sowohl von strukturellen als auch von sozialen und individuellen Faktoren abhängen. Während beim Übergang in die Volksschule insbesondere transparente Kommunikation, institutionelle Zusammenarbeit und unterstützende Maßnahmen für Eltern und Kinder von Bedeutung sind, zeigt sich beim Übergang in die Sekundarstufe I die Relevanz von Orientierung, sozialer Eingewöhnung und der Umgang mit neuen Anforderungen im Vordergrund. Insgesamt wird die Bedeutung einer bewusst gestalteten und kindzentrierten Begleitung von Bildungsübergängen deutlich.
Fehler sind Helfer
(2025)
Das Konzept des Growth Mindsets basiert auf der Überzeugung, dass
Fähigkeiten und Intelligenz nicht festgelegt sind, sondern durch Anstrengung, kontinuierlichem Lernen und gezielten Strategien weiterentwickelt werden können. Das Konzept fördert eine positive Einstellung zum Lernen, ermutigt dazu, Fehler als Lernchance zu sehen und nicht vor Herausforderungen zurückzuschrecken. In engem Zusammenhang zum Growth Mindset stehen die Aspekte Selbstkonzept, Selbstwert und Achtsamkeit. Diesen Begriffen kommt im schulischen Kontext eine zentrale Rolle zu, da sie von großer Bedeutung für die
Persönlichkeitsentwicklung sind. Das Konzept des Growth Mindsets ist daher besonders in der Volksschule von großer Relevanz, da es einen bedeutenden Beitrag zur Förderung der Lernmotivation sowie zur Persönlichkeitsentwicklung der Kinder leisten kann.
Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit den Forschungsfragen, wie bekannt das Konzept des Growth Mindsets an den Volksschulen in Vorarlberg ist und inwieweit es bereits im schulischen Alltag Anwendung findet. Zur Beantwortung der Forschungsfragen wurde eine quantitative Erhebung mittels Online-Fragebogen durchgeführt. Dieser enthält auch offene Fragen, um qualitative Einblicke in persönliche Sichtweisen der befragten Lehrpersonen zu erhalten und ein tieferes Verständnis der Thematik zu erlangen. Die Ergebnisse zeigen, dass das Konzept bislang noch nicht weitverbreitet ist, aber dennoch ein großes Interesse daran besteht, dieses in Zukunft im eigenen Unterricht zu integrieren. Diese Masterarbeit dient daher nicht nur der Erkenntnisgewinnung, sondern setzt auch einen Impuls, Lehrpersonen mit dem Konzept des Growth Mindsets vertraut zu machen und sie zu einer vertieften Auseinandersetzung anzuregen.
Insgesamt zeigt die Masterarbeit auf, dass das Konzept des Growth Mindsets ein wirkungsvoller Ansatz zur Stärkung der Lern- und Entwicklungsprozesse von Kindern sein kann, jedoch benötigt dessen Umsetzung eine bewusste Auseinandersetzung und sollte daher vermehrt im Studium oder in Fort- und Weiterbildungen verankert werden.
Der Eintritt in den Lehrberuf stellt eine kritische Phase dar, die oft von einer Diskrepanz zwischen hoher anfänglicher Motivation und der komplexen schulischen Realität geprägt ist(Keller-Schneider, 2020).
Das beeinflusst besonders das subjektive Wohlbefinden von Berufseinsteiger:innen. Die vorliegende Arbeit untersucht die spezifischen Einflussfaktoren auf das subjektive Wohlbefinden von Volksschullehrpersonen in den ersten Berufsjahren sowie deren individuelle Bewältigungsstrategien. Den theoretischen Rahmen bilden das Wohlbefindensmodell nach Becker (1991) und die berufsphasenspezifischen Entwicklungsaufgaben nach Keller-Schneider (2020). Zur Beantwortung der Forschungsfrage„Welche spezifischen Einflussfaktoren erleben Volksschullehrpersonen in ihren ersten Berufsjahren als besonders relevant für ihr Wohlbefinden, und welche Bewältigungsstrategien wenden sie an oder erachten sie als hilfreich im Umgang mit diesen Faktoren?“ wurden leitfadengestützte Interviews mit zwei Berufseinsteigerinnen aus Vorarlberg geführt und mittels qualitativer Inhaltsanalyse nach Kuckartz (2018) ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass das subjektive Wohlbefinden ein hochdynamisches mehrdimensionales Konstrukt ist, der unmittelbar an die erfolgreiche Bewältigung der Entwicklungsaufgaben gekoppelt ist. Während administrative Hürden und die intensive Emotionsarbeit als primäre Stressoren wirken, stellt die informelle soziale Einbindung in das Kollegium den wichtigsten entlastenden Schutzfaktor dar. Zudem belegt die Untersuchung einen zentralen Reifeprozess. Die Lehrpersonen entwickeln sich von einem anfänglich reaktiven Erleben hin zu einem proaktiven, selbstwirksamen Handeln. Dieser Wandel wird durch Strategien der bewussten räumlich -zeitlichen Abgrenzung und präventive Beziehungsarbeit im Klassenzimmer gestützt. Die Arbeit verdeutlicht, dass neben formellen Mentoring - Programmen vor allem die aktive Förderung von Resilienz und informellen Kooperationskulturen entscheidend ist, um die Gesundheit der Lehrkräfte und damit die Qualität des Unterrichts langfristig zu sichern.
Kurzfilme sind wie Gedichte
(2025)
Metaphern sind ein essenzieller Bestandteil unserer Sprache und prägen unser Denken. Doch wie nehmen Kinder die metaphorische Bildsprache wahr? Diese Masterarbeit untersucht das Metaphernverständnis von Volksschulkindern anhand des animierten Kurzfilmes Float (2019).
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, zu verdeutlichen, dass Filme als moderne Ausdrucksform ebenso wirkungsvoll im Schulunterricht eingesetzt werden können wie Gedichte. Sie bieten eine kreative und vielseitige Möglichkeit, sprachliche und emotionale Kompetenzen zu fördern. Durch die Analyse des metaphorischen erständnisses von Kindern, anhand des Kurzfilmes Float, wird deutlich, dass filmische Erzählweisen tiefgehende Reflexionen und emotionale Zugänge ermöglichen – ähnlich wie poetische Texte. Dies unterstreicht das Potenzial von Filmen, den Unterricht damit nicht nur zu bereichern, sondern ihn auch zeitgemäß und abwechslungsreich zu gestalten.
Um die Forschungsfrage, welche Mehrdeutigkeitspotenziale sowohl im Medium Film als auch bei Schülerinnen und Schülern der Grundstufe II zu finden sind, beantworten zu können, werden drei methodische Ansätze der qualitativen Forschung kombiniert.
Die Ergebnisse zeigen, dass Volkschulkinder ein erstaunlich differenziertes Verständnis für bildsprachliche Elemente entwickeln können. Zudem sind sie in der Lage, kritisch über zentrale Themen des Filmes, wie soziale Anpassung, Freiheit und individuelle Identität, zu reflektieren. Auch offenbart die Analyse ein Spannungsfeld zwischen Identifikation mit der Hauptfigur und dem Bewusstsein für gesellschaftliche Erwartungen.
Geschlechtergerechtigkeit
(2024)