373 Sekundarbildung
Refine
Document Type
- Article (13)
- Master's Thesis (4)
Language
- German (17)
Has Fulltext
- yes (17)
Is part of the Bibliography
- yes (17)
Keywords
- Unterricht (6)
- Sekundarstufe (5)
- Digitalisierung (4)
- Mathematik (4)
- Lernen (3)
- Künstliche Intelligenz (2)
- Lehrer*innenbildung (2)
- Motivation (2)
- Nachhaltigkeit (2)
- Sekundarstufe 1 (2)
Das achtsame Klassenzimmer
(2025)
Die vorliegende Masterarbeit untersucht Potenziale, Grenzen und Gelingensbedingungen achtsamkeitsbasierter Interventionen (ABI) in der Sekundarstufe I sowie deren bildungstheoretische Legitimation. Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Beschleunigung und steigender Belastungen verknüpft der theoretische Rahmen psychologische, neurowissenschaftliche und bildungstheoretische Perspektiven. In einem quasi-experimentellen Prä-Post-Design mit Kontrollgruppe (N = 65) wurden drei kurze ABI-Sequenzen in zwei Interventionsgruppen durchgeführt und mit dem Mindfulness Youth Inventory (MindYou; Strack et al., 2024) über sieben Skalen erfasst. Die Outcomes wurden primär anhand der fünf empirisch bestätigten Skalen des MindYou-Inventars (Gegenwärtiges Bewusstsein, Bewusstes Handeln, Akzeptanz/Nicht-Urteilen, Kognitive Nicht-Reaktivität, Emotionale Nicht-Reaktivität) analysiert; zwei zusätzliche theoretische Facetten (Bewusstsein für externe Stimuli, Nicht-vermeidende Haltung) werden explorativ berichtet. Praktisch relevante Zugewinne zeigen sich insbesondere in Gegenwärtigem Bewusstsein und Bewusstem Handeln, während affektive Dimensionen heterogen verlaufen. Die Befunde sind konsistent mit Wirkmodellen (Aufmerksamkeit/Emotionsregulation, Selbstgewahrsein) und verweisen auf Dosis-, Kontext- und Implementationssensibilität. Wirksamkeit entsteht, wenn ABI entwicklungsangemessen, traumasensibel und professionsgestützt in einen Whole-School-Ansatz eingebettet werden. Methodische Limitationen (kleine Stichprobe, fehlende Paar-IDs/aktive Kontrollen, kurzer Zeitraum) werden reflektiert. Insgesamt erscheint Achtsamkeit nicht als isolierte Technik, sondern als Bildungsprinzip, das Selbstregulation, Beziehungskompetenz und nachhaltige Entwicklung fördern kann – sofern es kritisch reflektiert und systemisch verankert wird.
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Wahrnehmung und Bedeutung partizipativer Strukturen in der Schule aus SchülerInnensicht. Im Fokus steht die Frage, ob und inwieweit Lernende partizipative Formate wahrnehmen, nutzen und als bedeutsam für das eigene Lernen empfinden. Zudem wird theoretisch reflektiert, welche Rahmenbedingungen Partizipation im Unterricht fördern können und ob sie die Motivation der SchülerInnen positiv beeinflussen kann. Die Basis des theoretischen Teils der Arbeit bilden bildungswissenschaftliche, demokratietheoretische und motivationspsychologische Grundlagen zur Partizipation. Der empirische Teil umfasst eine Befragung von SchülerInnen in der 7. und 8. Schulstufe, bei der ihre Einschätzungen zu vorhandenen Partizipationsmöglichkeiten in der Schule erfasst wurden. Die Ergebnisse der Befragung zeigen, dass schulische Partizipation von vielen SchülerInnen wahrgenommen wird, aber maßgeblich von den Rahmenbedingungen und der jeweiligen Gestaltung abhängt. Strukturell verankerte Möglichkeiten zur Partizipation tragen tendenziell dazu bei, die Motivation der Lernenden positiv zu beeinflussen. Die Arbeit erweitert das Verständnis partizipativer Prozesse im schulischen Kontext und stellt Überlegungen zur Bedeutung struktureller Bedingungen für gelingende Partizipation an.
Diese Masterarbeit trägt den Titel "Selbstverantwortliches, individuelles Lernen mit virtuellen Lernumgebungen im Fach Digitale Grundbildung" und beschäftigt sich mit der Entwicklung und Evaluierung eines Lernmanagementsystems (LMS), das Schülerinnen und Schülern ein selbstständiges und individuelles Lernen ermöglicht. Ziel der Arbeit ist es, ein LMS zu erstellen und umzusetzen und dessen Wirksamkeit im praktischen Einsatz zu untersuchen. Im theoretischen Teil werden die Gestaltungsgrundlagen von Webdesign – insbesondere Farben, Typografie und Grafikdesign – analysiert, die als Basis für die Vermittlung von Programmier- und Webdesign-Grundlagen dienen. Auf dieser Grundlage wird eine strukturierte und durchdachte Lernumgebung entwickelt, die exemplarisch für das Unterrichtsfach Digitale Grundbildung konzipiert ist. Diese Lernumgebung umfasst verschiedene Lernmodule und -aktivitäten, die den Schülerinnen und Schülern die Grundprinzipien des Webdesigns sowie weitere digitale Kompetenzen näherbringen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der individuellen Anpassbarkeit der Inhalte, um den unterschiedlichen Lernbedürfnissen und -geschwindigkeiten der Lernenden gerecht zu werden. Der praktische Teil der Arbeit untersucht die Eignung des LMS als Werkzeug für das selbstverantwortliche Lernen. Die Evaluation erfolgt mithilfe qualitativer Sozialforschung, wobei die Nutzungserfahrungen der Schülerinnen und Schüler im Mittelpunkt stehen. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen aus der Literaturrecherche und der Umsetzung soll gezeigt werden, wie das LMS erfolgreich zur Förderung digitaler Kompetenzen beitragen kann.
Befund, Aussicht, aber vor allem ein wissenschaftlich fundierter Praxisleitfaden für uns Lehrer:innen soll die nachstehende Masterarbeit mit dem Arbeitstitel "Über das Klassenzimmer hinaus: Die Rolle außerschulischer Lernorte in der Literaturvermittlung am Beispiel der Lyrikerin Paula Ludwig“ sein – und zwar nicht nur für Lehrpersonen mit einem ausgesprochenen Faible für Literatur. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wird die Verbindung außerschulischer Lernorte mit dem aktuellen Lehrplan im Literatur- bzw. Lyrikunterricht vorgenommen, wobei die geleistete empirische Bestandsaufnahme zum Umgang mit außerschulischen Lernorten, ein Novum im deutschsprachigen Raum darstellt.
Die Masterthesis betont die Notwendigkeit eines außerschulischen und lebensweltbezogenen Didaktikansatzes, der die Möglichkeiten von Lernumgebungen jenseits des traditionellen Klassenzimmers aufzeigt, um die Wertschätzung und das Verständnis für Literatur und Lyrik, besonders in der Sekundarstufe I, zu fördern. Der Blick für außerschulische Lernräume soll geschärft werden, vor allem für jene, die bisher nur wenig Beachtung in der Literaturdidaktik erfahren haben und weder als vertraut noch als erprobt gelten können – Literaturarchive und der digitale Raum. Theoretische Perspektiven zur literarischen Bildung an außerschulischen Lernorten dienen als Basis der nachstehenden Ausführungen. Sie werden einer kritischen Prüfung unterzogen, wobei die Vorteile der Kombination verschiedener Lernorte und transdisziplinärer Ansätze im Literaturunterricht deutlich hervorgehoben werden. Oftmals ist das Potenzial der Kombination von diversen Unterrichtssettings im Deutschunterricht noch nicht umfassend und sinnstiftend genutzt oder es wird auf erprobte Konzepte gesetzt. Letztere werden in der vorliegenden Arbeit bewusst ausgespart.
Ziel der Integration außerschulischer Lernorte in den Literatur- und Lyrikunterricht ist es, lebensweltbezogene Ansätze und Strategien zu entwickeln, um ein inklusiveres, ansprechenderes und effektiveres Begreifen von Literatur und Lyrik zu ermöglichen. Schließlich stehen Unterrichtseinheiten, die Literarisches für Lernende und Lehrende gleichermaßen greifbar machen sollen.
In einer Gesellschaft, in der Technologien eine zentrale – und vielleicht immer zentralere – Rolle spielen, kann die Technikfolgenabschätzung ein hilfreicher Prozess sein, der die potenziellen Auswirkungen neuer Technologien u.a. auf die Gesellschaft, das Individuum, die Umwelt, das Schulsystem, die Politik und die Wirtschaft in den Blick nimmt. Sie ermöglicht es, Chancen und Risiken von Technologien frühzeitig zu erkennen und es nicht nur Entscheidungsträger:innen zu überlassen, fundierte Informationen für die Gestaltung von Technologiepolitik und -entwicklung zu liefern, sondern auch das eigene Denken und Tun zu hinterfragen.
In diesem Beitrag wird zunächst die Szenariotechnik als wichtiger Bestandteil der Technikfolgenabschätzung näher betrachtet, um anschließend zwei Beispiele aus dem Schulbereich vorzustellen, die illustrieren, wie die Szenariotechnik im Unterricht eingesetzt werden kann.
Die Zukunft der Sachquelle liegt in der digitalen Welt: Auch digitalisierten Sachquellen wohnt ein didaktisches Potenzial inne – doch welches? Dieser Kurzbeitrag fasst die Ergebnisse einer Untersuchung zusammen, welche sich mit den digitalen Sachquellen-Unterrichtsmaterialien der Lernplattform „segu – selbstgesteuert entwickelnder Geschichtsunterricht“ befasst und sie auf ihre Potenziale in Bezug auf die Förderung von Methodenkompetenz im Sinne des FUER-Kompetenzmodells untersucht.
Individualisierter Unterricht, gezielte Betreuung, personalisierte Hilfe sowie Übersetzung in die Muttersprache bei Verständnisproblemen – all das leistet die KI im Unterricht bereits jetzt. Ein Versuch an jeweils einer Berufsschule in der Schweiz und Österreich zeigen sehr gute Ergebnisse und eine hohe Akzeptanz durch die Lernenden.
Die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in den Unterricht an Bildungseinrichtungen stellt eine zunehmend relevante Thematik dar, um die Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt vorzubereiten. Die Höhere Technische Bundeslehr- und Versuchsanstalt (HTL) Bregenz steht, wie wir alle, vor der Herausforderung, die Potentiale von KI zu nutzen, während gleichzeitig die damit verbundenen Risiken adressiert werden müssen.
Lehrpersonen stehen heute vor vielfältigen Herausforderungen, insbesondere vor den Herausforderungen der Digitalisierung und Bildung für nachhaltige Entwicklung. Das Projekt MeKoSus bietet in Form von Präsenzworkshops didaktische Unterstützungsangebote für (angehende) Lehrpersonen aller Fächer für Lehramt an Gymnasien und beruflichen Schulen in Hessen, welche zu einer Befähigung und Sensibilisierung bei der Synergie von Nachhaltigkeit und Digitalität führen sollen.
Der „hak futureCampus“ ist eine visionäre Antwort auf die drängenden globalen Herausforderungen unserer Zeit. In einer Welt, die von Unsicherheiten geprägt ist, ist die Notwendigkeit für eine Transformation des Bildungssystems offensichtlicher denn je. Der hak futureCampus verfolgt das klare Ziel, einen Beitrag für eine bessere Zukunft unserer Schüler:innen auf einem möglichst gesunden Planeten zu leisten. Durch eine innovative Gestaltung des Lernens, die auf Projekten basiert und sich auf Nachhaltigkeit, Wirtschaft und Zukunftsgestaltung konzentriert, werden Schüler:innen zu aktiven Gestalter:innen ihrer eigenen Bildung und der Welt um sie herum.