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Die aktuell diskutierte PädagogInnenbildung NEU bringt die Chance für neue Entwicklungen in der Aus- und Weiterbildung. Neben der Diskussion um eine neue Ausbildungsstruktur sollte aber nicht darauf vergessen werden, sich auch um die Inhalte zu kümmern. Lehrpersonen an Volksschulen müssen nach wie vor ein sehr weit gestreutes Unterrichtsfeld bedienen und so ist es meist Zufall, mit welcher Qualität an Inhalten die Kinder in den unterschiedlichen Fachgebieten in Berührung kommen. Zudem stehen den Anforderungen im Bereich der Schule weniger Stunden im aktuellen Studienplan in der Ausbildung (in diesem Artikel ist der Bereich der Bildnerischen Erziehung angesprochen) als früher zur Verfügung. Da dieses Fachgebiet stark von praktischen Tätigkeiten geprägt ist und der Erwerb dieser Kompetenzen zeitabhängig ist, wird das Andenken neuer Aus- und Weiterbildungselemente erforderlich, der nachstehende Artikel beschreibt die Idee der Spezialisierung und beschäftigt sich mit deren Vorteilen für die Unterrichtslandschaft in der Volksschule.
Looking at recent examples of hashtag activism as collaborative storytelling practices and digital political communication, this article argues that sharing – in the sense of collectively held beliefs and grievances and their potential for creating narrative and social movements on social media – can be seen as operating on an educational level as well. Drawing on Ruth Page’s concept of the shared story and an analysis of the #MeToo movement, the article positions hashtag activism as a case study for sharing ideas, experiences, and skills, and the acquisition of information and media literacy. By extension, the paper provides an example of adopting an interdisciplinary approach in higher education that aims at enabling future teachers to retell, adapt, and remix stories and skills for their work in the EFL classroom.
Der christliche Nationalismus ist eine neue politische Ideologie, die sich christlicher Symbole und Sprache bedient. Er verschmilzt unterschiedliche Gruppen wie die weißen Evangelikalen mit ultrarechten Extremist*innen und ihren Werten: Fremdenfeindlichkeit, White Supremacy (weiße Vorherrschaft oder Überlegenheit der Weißen), Patriarchat, Militarismus und Heteronormativität. Er verquickt Patriotismus mit christlicher Nachfolge, Amerikanismus mit Christentum und setzt die Nation mit dem Reich Gottes gleich. Dazu hat ihm die christliche Rechte die theologischen Fundamente geliefert wie den Glauben an die göttliche Berufung zur „Rettung Amerikas“. Diese Verschmelzung von Politik und Religion wurde bei der Erstürmung des Kapitols am 6. Januar 2021 sichtbar. Dieser Artikel beschreibt die Entwicklung des weißen amerikanischen Evangelikalismus zum christlichen Nationalismus, von seinen Wurzeln, den Erweckungsbewegungen des 19. Jahrhunderts, bis zum Fundamentalismus des frühen 20. Jahrhunderts. Er schildert die Entstehung der christlichen Rechten in den 1970er Jahren, ihr Abgleiten in ein apokalyptisches Untergangsszenario, das Evangelikale anfällig machte für die Aushöhlung der demokratischen Institutionen durch einen starken „Beschützer“ wie Donald Trump, der Amerika „retten“ soll.
Over the past years and months, and especially so after the reignition of the armed conflict in the Middle East in May 2021, Western countries including the United States have registered an alarming increase in anti-Semitic prejudice and verbal and physical assaults. This trend is particularly concerning in the context of the United States, where anti-Semitism had appeared to have largely subsided, as its resurgence threatens to harbinger radical changes in the society’s value system. Including a discussion of both historical backgrounds and current events, and individual case studies, this article argues for the necessity to thematize anti-Semitism in the United States within the secondary- and tertiary-education EFL/American Studies classroom.
This foreword takes stock of the history and current state of the field of American Studies and its contributions to an educational mission in the past, present, and in the future. Besides its interdisciplinarity, American Studies is characterized by its combination of scholarship and activism. The articles collected in this issue take us from the global protests against systemic racism and state violence in the summer of 2020 after the murder of George Floyd to the violent attack on the U.S. Capitol by Trump supporters on January 6, 2021. Focusing on the repercussions of #MeToo and #BlackLivesMatter, two contributions present innovative digital teaching solutions. Further articles deal with presidential elections in the social media age, migration and immigrant histories, civil disobedience, conspiracy theories, theater about climate change and the American family, and the popular TV series The Americans. Finaly, individual contributions assess transition processes, the implementation of a remedial summer school, and the role of self-efficacy beliefs in teaching in inclusive settings.
In our contemporary multimodal world, works of art serve as meaningful resources of cultural memory to understand a nation’s identity. Accessing paintings from an art educational perspective, this article explores avenues through which art can teach students both historical and recent cultural aspects of the U.S.-American past. For this, two paintings, John Gast’s American Progress (1872) and Frida Kahlo’s Self-Portrait Along the Borderline Between Mexico and the United States (1932), and one mural depicting George Floyd at the memorial site in Minneapolis, drawn by the community artists Cadex Herrera, Greta McLain, and Xena Goldman in 2020, were chosen. By analyzing these paintings through an educational lens, different ways of implementing art in foreign language classrooms are shown. In doing so, we recognize the potential of art in EFL settings, which provides a meaningful channel to engage students with American history and present-day controversies, promotes students’ cultural awareness, and ultimately fosters their visual literacy in foreign language education.
Professionelle Lerngemeinschaften sind ein weitverbreitetes und gut evaluiertes Konzept in der Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie der Professionalisierung von Schulleitungspersonen. Für ihre Wirksamkeit in der hochschulischen und universitären Ausbildung liegen allerdings so gut wie keine Erfahrungsberichte und Forschungsergebnisse vor. An der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg werden im Rahmen des Erasmus+ Projekts „TePinTeach“ seit dem Sommersemester 2020 Professionelle Lerngemeinschaften von Studierenden im Tagespraktikum als Mittel des gezielten Kompetenzerwerbs und der Professionalisierung von Studierenden eingesetzt und wissenschaftlich begleitet.
Erste Ergebnisse einer im Wintersemester 2022 durchgeführten Evaluation mittels Online Fragebogen, Analyse von Aktionsplänen der Studierenden und Fokusgruppen Interviews zeigen, dass es möglich ist, Professionelle Lerngemeinschaften, die hohen Qualitätsanforderungen entsprechen und von den Studierenden gut angenommen werden, in der Lehramtsausbildung zu implementieren.
Die Studierenden eignen sich mit dieser Lern und Arbeitsform gezielt persönlichkeitsrelevante und methodisch-didaktische Kompetenzen sowie
solche, die sie für die Arbeit in der Professionellen Lerngemeinschaft benötigen, an. Sie erwerben eine reflektierende Grundhaltung und eine positive Einstellung gegenüber kooperativem Arbeiten im Lehrberuf
Der praxisnahe Beitrag beschreibt, wie sich Studierende des Lehramts Primarstufe mit ‚Content and Language Integrated Learning CLIL‘ als Ansatz für den Englischunterricht auseinandersetzen. Sie lernen Techniken des ‚Scaffolding‘ (Unterstützungsmaßnahmen), planen CLIL-Einheiten für den Englischunterricht und setzen diese in den schulpraktischen Studien um. Damit dies gelingt, müssen sie über explizites Sprachwissen verfügen und sprachsensibel agieren. Das im Studium erlangte pädagogisch-didaktische Handlungswissen für den Englischunterricht wird in Folge auf den ‚Sprachunterricht in allen Fächern‘ übertragen. Anhand der Ergebnisse zweier Fokusgruppen soll gezeigt werden, wie Studierende des Lehramts Primarstufe den bilingualen Ansatz CLIL in Englisch/ Deutsch und die sich daraus ergebenden fächerübergreifenden Synergien bewerten.
In diesem Beitrag werden empirische Befunde zur Einschätzung von an-gehenden Lehrerinnen und Lehrern in ihrem letzten Studiensemester bezüglich ihrer pädagogischen Kompetenz vorgestellt und analysiert. Des Weiteren wird gezeigt, wie stark sich die Lehramtsstudierenden in der Beziehungsförderung und der Förderung der sozialen Eingebundenheit im Klassenzimmer wahrnehmen. Unterschiede im Kompetenzerleben von Volksschul- und Mittelschulstudierenden und ein Vergleich von Fremd- und Selbsteinschätzung (durch SchülerInnen und LehrerInnen) bezeichnen wei-tere Aspekte der Analyse.